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Checkliste BU-Versicherung

Der Bundestag hat am Freitag, 12. Oktober 2012, in namentlicher Abstimmung über die schwarz-gelbe Pflegereform entschieden. Neben Verbesserungen für Demenzkranke ist in dem Gesetzentwurf der Bundesregierung "zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung" (17/9369) eine Erhöhung des Beitragssatzes zur sozialen Pflegeversicherung um 0,1 Prozentpunkte auf 2,05 Prozent -- bei Kinderlosen auf 2,3 Prozent -- geplant. Die Koalitionsfraktionen wollen zudem die private Pflege-Zusatzvorsorge finanziell fördern. Die Regierung geht in ihrem Entwurf davon aus, dass die Zahl der Pflegebedürftigen von heute 2,4 Millionen bereits in wenigen Jahrzehnten auf vier Millionen ansteigt. Die 75-minütige Debatte soll um 9 Uhr beginnen. Zur Abstimmung stehen auch Anträge der Fraktionen Die Linke (17/9393) und Bündnis 90/Die Grünen (17/9566 und 17/2924). Der Gesundheitsausschuss hat dazu eine Beschlussempfehlung (17/10157, 17/10171) vorgelegt. In erster Lesung soll der Antrag der SPD-Fraktion (17/9977) "Für eine umfassende Pflegereform" beraten werden.
Die von Union und FDP geplante Reform soll Anfang 2013 in Kraft treten. Aufgrund der Beitragssatzsteigerung rechnet die Koalition in den Jahren 2013 bis 2015 mit Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt rund 3,54 Milliarden Euro.
Zulage von fünf Euro pro Monat
Der "Pflegebahr.com" sieht vor, Anreize für mehr Eigenvorsorge zu geben, da die soziale Pflegeversicherung lediglich einen Teilkaskoschutz bietet. Wer privat für den Pflegefall mit einer Pflegetagegeldversicherung vorsorgt, soll nach dem Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen vom Bund eine Zulage von fünf Euro pro Monat erhalten. Es müssen zehn Euro im Monat als Mindestbetrag eingesetzt werden.
Zudem muss der Versicherungsvertrag vorsehen, dass im Pflegefall in der höchsten Pflegestufe III mindestens 600 Euro pro Monat ausgezahlt werden. Männer und Frauen sollen dieselben Versicherungsbedingungen erhalten (Unisex-Tarife). Die Versicherungsunternehmen sollen den Angaben zufolge keinen Antragsteller aufgrund gesundheitlicher Risiken ablehnen, wohl aber eine am Alter ausgerichtete Staffelung der Prämien vornehmen dürfen. Der Bund will im kommenden Jahr für die Zulagenförderung zunächst 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen.
Bessere Unterstützung von Demenzkranken
Die Opposition kritisiert am schwarz-gelben Vorhaben vor allem, dass der Pflegebedürftigkeitsbegriff nicht neu definiert wird. Das bedeutet, es wird nicht neu festgelegt, wer welche Ansprüche auf Leistungen der Pflegeversicherung haben soll. Bislang zielt der Pflegebedürftigkeitsbegriff lediglich auf körperliche Defizite ab. Die Neudefinition soll nach dem Willen der Koalition ein Expertenbeirat unter Leitung des Patientenbeauftragten der Regierung, Wolfgang Zöller, vorbereiten.
Gleichwohl ist -- als Vorgriff auf den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff -- im Pflegereformgesetz eine bessere Unterstützung von demenziell Erkrankten vorgesehen. Danach erhalten Versicherte ohne Pflegestufe mit "erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz" (sogenannte Pflegestufe 0) erstmals Anspruch auf ein Pflegegeld in Höhe von monatlich 120 Euro oder Pflegesachleistungen von bis zu 225 Euro. Demenzkranke mit Pflegestufe I ("erhebliche Pflegebedürftigkeit") sollen ein um 70 Euro auf 305 Euro erhöhtes Pflegegeld oder um 215 Euro auf bis zu 665 Euro erhöhte Pflegesachleistungen bekommen.
Erhöhtes Pflegegeld
Demenziell Erkrankte mit Pflegestufe II ("schwere Pflegebedürftigkeit") erhalten den Angaben zufolge ein um 85 Euro auf 525 Euro erhöhtes Pflegegeld oder um 150 Euro auf 1.250 Euro erhöhte Pflegesachleistungen. Die bisher auf Antrag und nach erfolgter Prüfung gewährten zusätzlichen Betreuungsleistungen in Höhe von 100 beziehungsweise 200 Euro -- etwa für die Inanspruchnahme einer Tagespflege -- bleiben den Angaben zufolge bestehen.
Nach den Plänen der Regierung können Pflegebedürftige und ihre Angehörigen Leistungen der Pflegedienste künftig flexibler in Anspruch nehmen, indem bestimmte Zeitvolumina für die Pflege gewählt werden. Mit den Pflegediensten zusammen können Pflegebedürftige und Angehörige dann entscheiden, welche Leistungen in diesem Zeitkontingent erbracht werden.
"Auszeit erleichtern"
Der Gesetzentwurf sieht ferner vor, pflegenden Angehörigen eine Auszeit zu erleichtern. Das Pflegegeld soll künftig zur Hälfte weitergezahlt werden, wenn eine Kurzzeit- oder Verhinderungspflege in Anspruch genommen wird. Die Pflegekassen sollen den Angaben zufolge verpflichtet werden, spätestens fünf Wochen nach Eingang über einen Antrag auf Pflegebedürftigkeit zu entscheiden. Ansonsten müssen sie nach dem Willen der Bundesregierung je Tag der Verzögerung zehn Euro an den Antragsteller zahlen.
Künftig werden dem Gesetzentwurf zufolge Wohngemeinschaften für Pflegebedürftige als Versorgungsalternative zur Pflege zu Hause oder im Heim gefördert. Pflegebedürftige, die in einer solchen ambulant betreuten Wohngemeinschaft leben, bekommen einen Zuschlag von pauschal 200 Euro monatlich.
Säuglinge mit Anspruch auf Hebammenhilfe
Im sogenannten Omnibusverfahren haben die Koalitionsfraktionen zudem eine Reform der Regelungen zu Schwangerschaft und Mutterschaft in das Gesetzgebungsvorhaben eingebracht. Diese Regelungen sollen von der Reichsversicherungsordnung (RVO) in das Fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) überführt werden. Ferner sollen einige Neuerungen ins Gesetz aufgenommen werden. Unter anderem soll nach dem Willen von Union und FDP künftig ein Säugling Anspruch auf Hebammenhilfe haben, wenn -- etwa in Fällen der Adoption oder bei Tod sowie krankheitsbedingter Abwesenheit der Mutter -- kein Anspruch der Mutter selbst besteht.
Eine weitere Regelung sieht vor, dass in den Verträgen, die der Spitzenverband Bund der Krankenkassen mit den Hebammenverbänden schließen, künftig Anforderungen an die Qualität der Leistungen in der gesamten Hebammenhilfe geregelt werden. Darüber hinaus soll der Anspruch auf ambulante Entbindung ausdrücklich geregelt werden. Als mögliche Geburtsorte werden in der Vorlage das Krankenhaus, eine von einer Hebamme oder einem Entbindungspfleger geleitete Einrichtung, eine ärztlich geleitete Einrichtung, eine Hebammenpraxis sowie die Hausgeburt genannt. (mpi)
Bundestagsdrucksachen zum Thema

  • 17/9369 - Gesetzentwurf der Bundesregierung: Pflege- Neuausrichtungs-Gesetz (PDF)
  • 17/9393 - Antrag DIE LINKE.: Pflege tatsächlich neu ausrichten - Ein Leben in Würde ermöglichen (PDF)
  • 17/9566 - Antrag BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Für eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung - Nutzerorientiert, solidarisch, zukunftsfest (PDF)
  • 17/2924 - Antrag BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Versorgungslücke nach Krankenhausaufenthalt und ambulanter medizinischer Behandlung schließen (PDF)
  • 17/9977 - Antrrag SPD: Für eine umfassende Pflegereform - Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärken (PDF)


Eckpunkte der Pflege Bahr Pflegeversicherung

Die neue Pflegeversicherung ist heiß diskutiert, denn viele wissen gar nicht richtig um die Pflege Bahr die Ihren Namen Ihrem Entwickler dem Gesundheitsminister Daniel Bahr zu verdanken hat Bescheid. Viele Fragen tun sich auf bei den Verbrauchern: Was und wie wird gefördert? Worauf muss man achten, wenn man diese staatlich geförderte Pflegeversicherung abschließt? Hier erfahren Sie in kurzen Punkten, alles rund um die Pflege Bahr 2013!

Ein Hinweis vorweg: In der Theorie kann niemand sagen, ob sich für Sie der Abschluss einer Pflege Bahr Versicherung lohnt, oder ob es günstiger ist eine "normale" Pflegeversicherung abzuschliessen. Das kann nur über ein Vergleichsrechner errechnet werden, da zu viele Punkte bei der Berechnung einer Pflege Bahr berücksichtigt werden müssen. Auf der Seite http://www.pflege-bahr-vergleichen.de finden Sie einen solchen Vergleichsrechner. Sie können dort sofort online eine Berechnung der Pflege Bahr Versicherung mit Ihren Daten durchführen. Gleiches gilt für die Seite http://www.pflege-bahr-berechnen.de.

1. Eine Pflegezusatzversicherung - warum wird sie immer wichtiger?
Es spielt überhaupt keine Rolle ob im Alter oder nach einem Unfall, es gibt immer mehr Menschen, die gepflegt werden müssen. Doch die Kosten die durch diese Pflege entstehen sind hoch und in der Regel höher, als die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Wichtig zu wissen ist, dass die gesetzliche nur nach der Pflegestufe zahlt und diese Leistungen decken bei Weitem nicht die Kosten. Durch eine private Pflegeversicherung wie die Pflegeversicherung Bahr kann die Lücke geschlossen werden.

2. Die Pflegebahr mit staatlicher Förderung
Die Pflege Bahr existiert seit Beginn 2013 und wird mit 5 Euro Für Pflege monatlich gefördert. Diesen Zuschuss erhält jeder automatisch, wenn die Bahr Pflege beantragt wird. Dafür müssen jedoch ganz bestimmte Pflege Bahr Voraussetzungen eingehalten werden.

3. Kann jeder die Pflege Bahr beantragen?
Jeder der das 18. Lebensjahr vollendet hat kann die Pflege Bahr Angebote in Anspruch nehmen, sofern er in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert ist oder einer anderen privaten Möglichkeit, aber noch nicht pflegebedürftig ist. Es gibt nach oben keine Altersgrenze um eine Bahr Pflege und zudem kann die Pflege Bahr ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden.

4. Wann kann die geförderte Pflegezusatzversicherung in Anspruch genommen werden?
Sobald die Pflegestufe I, II oder III diagnostiziert wurde, kann die Pflegeversicherung Bahr in Anspruch genommen werden. Die Pflegestufe 0 ist neu. Sie kommt dann infrage, wenn altersbedingt der Alltag sehr eingeschränkt wird, wie beispielsweise durch Demenz oder Alzheimer. Auch in diesem Fall kann die Pflege Bahr in Anspruch genommen werden.

5. Für wen ist ein Pflege Bahr Tarif empfehlenswert?
Im Grund Für jeden und besonders Für diejenigen, die im Pflegefall Ihr eigenes Vermögen schützen möchten oder Für die, wo die eigenen Mittel im Pflegefall nicht ausreichen würden.

6. Reicht die Bahr Versicherung aus im Falle der Pflege?
In den meisten Fällen muss ganz klar gesagt werden reicht die Pflege Bahr nicht aus, damit die Pflegekosten Für eine menschenwürdige und qualifizierte Pflege beglichen werden können. Denn je älter man beim Abschluss von einem Pflege Bahr Tarif ist, desto weniger erhält man im Leistungsfall. So erhält man ab einem bestimmten Alter beispielsweise bei Pflegestufe III nur 600 Euro monatlich, doch die Kosten, die anfallen sind wesentlich höher. Daher empfiehlt es sich, eine weitere private Pflegezusatzversicherung abzuschließen, sofern dieses möglich ist.

7. Wie findet man einen passen Pflege Bahr Tarif?
Damit man die staatliche Förderung der Pflege Bahr erhält, muss man mindesten 10 Euro monatlich in die staatlich geförderte Pflegeversicherung einzahlen. Man sollte auf jeden Fall die Pflege Bahr Vergleich nutzen und sich über einen Pflege Bahr Test informieren, sodass man sicher sein kann, den passenden Tarif zu finden. Denn die Police der Pflege Bahr sollte auf jeden Fall 600 monatlich bei Pflegestufe III garantieren sowie die Pflegestufe 0 enthalten beispielsweise.

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