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Berufsunfähigkeit

Versorgung des Arztes  bei
Berufsunfähigkeit.

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Welchen Schutz bietet das Versorgungswerk bei Berufsunfähigkeit des Arztes?


Worauf sollten Ärzte beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten?
Checkliste Berufsunfähigkeitsversicherung.


Die Definition, ab wann „Berufsunfähigkeit" vorliegt, ist nicht bei jedem Versicherer gleich.

- Die abstrakte Verweisung - also die Möglichkeit, dass eine berufsunfähige Person auf einen anderen als den bei Eintritt der Berufsunfähigkeit ausgeübten Beruf verwiesen werden kann - sollte ausgeschlossen sein; entweder direkt als „Verzicht auf abstrakte Verweisung" in den allgemeinen/speziellen Versicherungsbedingungen oder als „Verzicht auf Verweisung in den Berufsgruppen" (hier sollte dann der Begriff „Mediziner, Arzt" oder „Akademiker" enthalten sein).

- Ab dem 50. bis 55. Lebensjahr sollte ein genereller Verweisverzicht enthalten sein.

- Die Höhe des Restleistungsvermögens sollte geregelt sein: Wie viel darf noch zuverdient werden (zum Beispiel mit ausgeübter ärztlicher Gutachtertätigkeit), ohne dass der Versicherer die Leistung kürzt beziehungsweise einstellt?

- Der Vertrag sollte keine Meldefrist bei Berufsunfähigkeit, keine Arztanordnungsklausel und kein Leistungsausschluss bei Verkehrsdelikten enthalten.

- Rücktrittsregelungen bei Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflicht sollten nur in den ersten fünf Jahren gelten.
- Wenn Leistungseinschränkungen vorgesehen sind, sollte genau geregelt sein, für was.

- Nachversicherungsgarantien - zum Beispiel bei Heirat oder der Geburt eines Kindes - sind sinnvoll.

- Für die ersten Jahre sollte es Ausbaugarantien geben.

- Die Prognose „voraussichtlich sechs Monate berufsunfähig" sollte ausreichen.

- Es muss klar sein, dass die Leistung immer ab Eintritt der Berufsunfähigkeit (auch rückwirkend) gezahlt wird.
- Wichtig ist auch, dass auch beim Ausscheiden aus dem Beruf voller Versicherungsschutz gewährt wird (zum Beispiel Mutterschutz oder Erziehungsurlaub).

- Der Versicherer sollte die Prüfung eingereichter Unterlagen in einer bestimmten Frist garantieren und bei Überschreitung Schadensersatz leisten müssen.

- Wichtig ist, dass weltweiter Versicherungsschutz gewährt wird.

- Sinnvoll ist auch eine Summenversicherung, dass heißt, der Gewinn muss mit berücksichtigt werden und damit versicherbar sein.

- Es gilt darauf zu achten, dass die Leistung auch schon ab einer geringen Pflegebedürftigkeit gezahlt wird.

Wenn der Arzt bei Überprüfung seiner Unterlagen oder bei Neuabschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung feststellt, dass einige dieser Punkte nicht enthalten sind oder nicht klar aus dem Bedingungswerk hervorgehen, sollte er beim Anbieter nachfragen und sich im Zweifelsfall diese Bedingungen schriftlich zusichern lassen. Mündliche Zusicherungen helfen nicht weiter.

Ebenfalls wichtig ist die Betrachtung der Berufsunfähigkeitsversicherung im Zusammenhang mit allen Ergänzungsversicherungen wie private/Gesetzliche Krankenversicherung (Krankentagegeldregelung), Betriebs-/Praxisunterbrechungsversicherung sowie der Leistungen des Ärzteversorgungswerkes.
Die Leistung muss auf der Basis der konkreten betriebswirtschaftlichen Zahlen und dem Absicherungsbedürfnis des Einzelnen abgestimmt sein. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, da es sich um Summenversicherungen handelt/handeln sollte: es muss der Weg der Angemessenheit beschritten werden. Dies heißt, dass in der Regel das Versicherungsunternehmen die Glaubhaftigkeit des Einkommens anhand der betriebswirtschaftlichen Zahlen oder des Einkommensbescheids im Vorhinein abprüft.

Bei angestellten Ärzten sollten circa 85 bis 90 Prozent vom Nettoverdienst abgesichert werden (einschließlich des erworbenen Anspruchs über das Versorgungswerk). Auch hier gilt die Angemessenheitsregel. Bei niedergelassenen Ärzten richtet sich dies nach dem Umsatz und den Kostenstrukturen, dies muss im Einzelfall konkret ermittelt werden. Übt der Arzt irgendeine ärztliche Tätigkeit aus (auch als Gutachter), entfällt ersatzlos der Anspruch des Versorgungswerks.


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Ist die Altersversorgung der Ärzte wirklich sicher?
Praxisverkaufserlöse werden sinken / Kaum Bewerber für Praxisübernahmen / Zusatzabsicherung ist nötig
LINDAU. Auch niedergelassene Ärzte werden sich mit der Frage der Altersversorgung ab sofort intensiver beschäftigen müssen. Denn worauf viele Mediziner bisher gebaut haben - die Rente der Ärzteversorgung und den Verkaufserlös der Praxis -, das könnte möglicherweise bald nicht mehr ausreichen, um den Lebensstandard zu sichern.


"Die Renten sind nicht mehr sicher!" Was offensichtlich für die öffentliche Rentenversicherung schon jetzt zutrifft, kann auch für die Ärzte und Zahnärzte nicht ganz ohne Auswirkungen bleiben. Zwar sind Ärzte nicht in der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte oder in den Landesversicherungsanstalten versichert, sondern in eigenständigen berufsständigen Versorgungswerken, aber strukturellen Probleme zeichnen sich auch für diese Form der Altersversorgung ab.

"Die Renten sind nicht mehr sicher!" Was offensichtlich für die öffentliche Rentenversicherung schon jetzt zutrifft, kann auch für die Ärzte und Zahnärzte nicht ganz ohne Auswirkungen bleiben. Zwar sind Ärzte nicht in der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte oder in den Landesversicherungsanstalten versichert, sondern in eigenständigen berufsständigen Versorgungswerken, aber strukturellen Probleme zeichnen sich auch für diese Form der Altersversorgung ab.

Viele Versorgungswerke haben inzwischen mit Satzungsänderungen reagiert: Teilweise wurden die Berechnungsgrundlagen für die Höhe der zu erwartenden Rente zu Lasten des zukünftigen Versorgungsempfängers geändert, oft die Reduktionen bei frühzeitiger Inanspruchnahme der Rente erheblich erhöht. Mit verschiedenen Maßnahmen wurde versucht, der Überalterung auch innerhalb der Versorgungswerke Rechnung zu tragen.
Manchmal aber zeichnet sich auch eine Entwicklung ab, die bisher nur aus der Privatwirtschaft bekannt war: Betroffene Kollegen bekommen nach dem Rentenantrag (zum Beispiel bei Berufsunfähigkeit) von der zuständigen Ärzteversorgung zunehmend erhebliche Schwierigkeiten gemacht, an ihre versprochenen Versorgungsbezüge in voller Höhe zu kommen. Um so größer wird die Bedeutung von Alternativ- oder Zusatzabsicherung für den Versorgungsfall.
In der letzten Periode ist der Goodwill noch gestiegen
Der Autor, selbst über 20 Jahre als Kassenarzt tätig, beleuchtet zwei wesentliche Säulen der ärztlichen Altersversorgung: Der Verkauf der eigenen Arztpraxis mit Sachwert und Goodwill bei Beendigung der ärztlichen Tätigkeit und die berufsständische Ärzteversorgung als Rentenversicherung im Versorgungsfall (Altersrente oder Berufsunfähigkeitsrente).
Der Erlös aus dem Praxisverkauf wird für die meisten der niedergelassenen Kollegen eine Zusatzversorgung nach Beendigung der Berufstätigkeit sein. Neueste Zahlen des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung und der Apotheker- und Ärztebank haben zwar für die jüngste Vergangenheit (2001/2002) höhere Verkaufserlöse für Arztpraxen ergeben. Vor allem der Goodwill-Anteil ist erheblich angestiegen. Für die Zukunft sieht diese Entwicklung aber wenig rosig aus. Schon ein Blick in die Anzeigenrubriken Praxisabgabe und Praxissuche der einschlägigen Zeitungen und Zeitschriften läßt erahnen, daß ein Praxisabgeber immer weniger Interessenten für seine Praxis findet.
Die Analyse der Altersstruktur der niedergelassenen Ärzte und der aus den Krankenhäusern demnächst in die freie Praxis kommenden jungen Ärzte zeigt für die Zeit nach 2006 für die meisten Regionen in Deutschland eine dramatische Entwicklung auf: In einzelnen Fachbereichen wird damit zu rechnen sein, daß sich statistisch um eine abzugebende Praxis nur etwa 0,5 Bewerber bemühen. Dies heißt: Jede zweite dieser Praxen wird unverkäuflich sein.
Verstärkt wird dieser demographische Trend noch durch die zu erwartenden und von der Politik gewollten Entwicklungen im Bereich der Facharztpraxen. Mit der zunehmenden Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Facharztleistungen sowie der Möglichkeit der Krankenkassen, mit fachärztlichen Versorgungszentren außerhalb der Kassenärztlichen Vereinigungen Einzelverträge abzuschließen, wird es für fachärztliche Einzelpraxen in einzelnen Disziplinen (Chirurgie, Orthopädie, Gastroenterologie, Urologie, HNO, Radiologie) sehr schwer werden, wirtschaftlich so erfolgreich zu arbeiten, daß für einen Nachfolger genügend Attraktivität zur Übernahme besteht.
Aufgrund dieser Schwierigkeiten wird es vor allem im Facharztbereich mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Preisverfall der Praxis-Verkaufserlöse kommen, dem sich nur die am besten positionierten Praxen werden entziehen können. Vor allem Praxisinhaber in weniger attraktiven Regionen werden unter dieser Entwicklung besonders leiden und schlimmstenfalls sogar auf ihrem seit Jahrzehnten bestehenden Lebenswerk Arztpraxis sitzen bleiben.
Um einen Nachfolger sollte man sich rechtzeitig bemühen
Auf jeden Fall sollten alle Kolleginnen und Kollegen, die in den nächsten fünf Jahren ihre Praxis abzugeben gedenken, sich auf diese ganz bestimmt kommende Entwicklung vorbereiten.
Es gilt, sich schon einige Jahre vor dem Aufhören auf diesen Fall einzustellen, indem man sich für einen kommenden Nachfolger gut positioniert. Diese Positionierung kann auf verschiedene Arten erfolgen. Leider sind es oft solche, die vor allem älteren Kollegen wenig attraktiv erscheinen:

  • Zusammenschluß mit Fachkollegen am Ort.
  • Gründung eines Ärztehauses oder Kooperation mit einem solchen.
  • Kooperation mit einem örtlichen Krankenhaus.
  • Ausbau der strategischen Marktposition am Ort durch intensive Patientenbindung (Positionierung gegenüber Mitbewerbern).
Ältere müssen jetzt die Weichen rasch stellen
Keine dieser möglichen strategischen Maßnahmen erscheint auf den ersten Blick für Kollegen, die kurz vor Beendigung ihrer Praxistätigkeit stehen, besonders erstrebenswert. Allerdings wird die Entwicklung von allen Experten in diese Richtung gesehen. Als Resumee im Hinblick auf die Bedeutung der eigenen Arztpraxis als Teil der Altersversorgung kann man zusammenfassen:
Als sichere Altersversorgung ist der Verkauf der eigenen Praxis zukünftig nicht mehr zu sehen. Die von Käufern gezahlten Übernahmeentgelte werden wohl erheblich zurückgehen, einige Praxen werden unverkäuflich sein. Vom Verkaufserlös ist dann noch die Einkommensteuer fällig, es wird weniger übrig bleiben.
Für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen heißt dies, sich auch hinsichtlich der Liquiditätsplanung im Ruhestand auf diese Entwicklung bereits heute einzustellen.

Dr. med Hans Jörg Schmeisser ist Arzt und Betriebswirt. Er arbeitet als vereidigter Sachverständiger für Arztpraxis-Bewertungen in Lindau. Weitere Infos: www.medizinconsulting.com

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